Gynäkologische Leistungen. Verständlich eingeordnet.

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Gynäkologische Vorsorge und Krebsfrüherkennung
Regelmäßige gynäkologische Vorsorge dient dazu, Veränderungen möglichst früh zu erkennen. Welche Untersuchungen vorgesehen sind, hängt unter anderem von Ihrem Alter, Ihrer Vorgeschichte und bereits vorliegenden Befunden ab.
Vor der Untersuchung
Bringen Sie vorhandene Befunde, Ihren Impfpass und eine aktuelle Medikamentenliste mit. Beschwerden oder familiäre Risiken können Sie bereits bei der Terminvereinbarung ansprechen.
Untersuchungen einordnen
Die Praxis erläutert, welche Untersuchungen regulär vorgesehen sind, welche bei einer medizinischen Fragestellung erfolgen und welche gegebenenfalls als IGeL angeboten werden.
Beschwerden nicht aufschieben
Vorsorge ersetzt keine Abklärung akuter oder neuer Beschwerden. Melden Sie sich bei Auffälligkeiten unabhängig vom nächsten Vorsorgetermin.
Brustultraschall
Der Brustultraschall kann die ärztliche Untersuchung und andere bildgebende Verfahren ergänzen. Ob er medizinisch angezeigt ist, wird anhand von Beschwerden, Tastbefunden, Brustdichte, Vorgeschichte und vorhandenen Befunden entschieden.
Was die Untersuchung zeigt
Ultraschall arbeitet ohne Röntgenstrahlung und kann Gewebestrukturen darstellen.
Ergänzend, nicht automatisch ersetzend
Die Untersuchung ersetzt nicht automatisch andere Früherkennungs- oder Diagnoseverfahren.
Kosten transparent erklären
Bei medizinischer Indikation gelten die Regelungen der Krankenversicherung. Eine zusätzliche Untersuchung ohne Indikation wird vorab als IGeL erläutert.
Verhütung
Verhütungsmethoden unterscheiden sich in Anwendung, Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Risiken und Kosten. Entscheidend sind Ihre gesundheitliche Situation und Ihre persönlichen Prioritäten.
Beratung ohne Vorentscheidung
Hormonelle und nicht hormonelle Möglichkeiten werden gemeinsam eingeordnet.
Individuelle Faktoren
Bestehende Erkrankungen, Medikamente, Zyklusbeschwerden, Risikofaktoren und Familienplanung fließen in die Beratung ein.
Kontrollen und Warnzeichen
Je nach Methode sind Kontrollen sinnvoll. Bei neuen oder starken Beschwerden sollten Sie die Praxis zeitnah kontaktieren.
Wechseljahre und Hormonberatung
Hitzewallungen, Schlafstörungen, Veränderungen der Blutung oder Beschwerden im Intimbereich können in den Wechseljahren auftreten. Nicht jedes Symptom ist automatisch hormonbedingt.
Beschwerden ernst nehmen
Im Gespräch wird geklärt, welche Beschwerden bestehen und wie stark sie den Alltag beeinträchtigen.
Diagnostik nach Bedarf
Am Anfang stehen Anamnese und Untersuchung. Weitere Diagnostik erfolgt gezielt, wenn Beschwerden oder Befunde dafür sprechen.
Behandlung gemeinsam abwägen
Nicht medikamentöse Maßnahmen und hormonelle oder andere medikamentöse Therapien werden mit Nutzen, Risiken und Alternativen besprochen.
Gynäkologische Tumornachsorge
Nach einer gynäkologischen Tumorerkrankung orientiert sich die Nachsorge an Diagnose, Therapie, zeitlichem Verlauf und fachärztlichen Empfehlungen.
Klare Abläufe
Kontrollen werden passend zur bisherigen Behandlung und zu fachärztlichen Empfehlungen geplant.
Befunde zusammenführen
Arztbriefe, Operationsberichte, Therapiepläne und aktuelle Befunde helfen, Untersuchungen und Zuständigkeiten sinnvoll abzustimmen.
Neue Beschwerden früh klären
Neue oder zunehmende Beschwerden sollten unabhängig vom regulären Nachsorgetermin zeitnah abgeklärt werden.
Kinderwunsch und Basisdiagnostik
Wenn eine Schwangerschaft ausbleibt, können Zyklus, Vorerkrankungen, Medikamente und frühere Befunde gemeinsam eingeordnet werden.
Erste Orientierung
Das Gespräch sammelt vorhandene Informationen und klärt, welche nächsten Schritte sinnvoll sein können.
Basisdiagnostik
Welche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Ergebnisse werden verständlich besprochen.
Weiterführende Behandlung
Falls spezialisierte Diagnostik oder Therapie erforderlich ist, unterstützt die Praxis bei der gezielten Weitervermittlung.
Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden
Ungewollter Urinverlust, Druckgefühl oder ein Fremdkörpergefühl sind häufige Beschwerden und sollten nicht aus Scham verschwiegen werden.
Ursachen abklären
Art und Auslöser der Beschwerden, Geburten, Operationen, Medikamente und Begleiterkrankungen helfen bei der Einordnung.
Diagnostik nach Befund
Untersuchung und weitere Diagnostik richten sich nach Art und Ausprägung der Beschwerden.
Behandlungsmöglichkeiten
Mögliche Maßnahmen reichen von Verhaltensänderungen und Beckenbodentraining bis zu medikamentösen oder operativen Verfahren.
Impfberatung
Der Impfpass hilft, fehlende oder fällige Impfungen zu erkennen. Empfehlungen können sich nach Alter, Vorerkrankungen, Schwangerschaftswunsch und Schwangerschaft unterscheiden.
Impfstatus prüfen
Vorhandene Impfungen und mögliche Lücken werden anhand des Impfausweises eingeordnet.
Individuelle Beratung
Offene Fragen werden anhand der jeweils gültigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission besprochen.
Unterlagen
Bringen Sie Ihren Impfpass sowie Informationen zu früheren Impfreaktionen und relevanten Erkrankungen mit.
Individuelle Gesundheitsleistungen in der Gynäkologie
Individuelle Gesundheitsleistungen sind Untersuchungen oder Behandlungen, die nicht zum regulären Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung gehören oder für die im konkreten Fall keine Kassenindikation vorliegt.
Transparente Entscheidung
Vor einer IGeL erhalten Sie Informationen zu Ziel, Grenzen, möglichen Nachteilen, Alternativen und Kosten.
Zeit zum Abwägen
Sie können in Ruhe entscheiden. Zusätzliche Diagnostik wird nicht als zwingend dargestellt.
Reguläre Versorgung bleibt bestehen
Die Entscheidung gegen eine zusätzliche Leistung darf die reguläre medizinische Betreuung nicht beeinträchtigen.
